Ankommen in einer neuen Organisation

Erste Gespräche im neuen Unternehmen – wie verhalte ich mich?

Ein Teilnehmer hat mir diese Frage in einem Workshop gestellt. Dazu hat er folgendes Bild aufgemalt:

2013-07-04 17.32.16 In meinem neuen Unternehmen werde ich drei Mitarbeiterinnen führen. Diese stehen für die drei Bereiche PR, Vertrieb und Marketing.
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Die innere Brille

Stellen Sie sich vor, sie liegen mit einem Nachtsichtgerät am Strand. Die Sonne scheint und Sie wundern sich, warum Sie nichts sehen können. Oder sie fahren mit einer Sonnenbrille durch die unbeleuchteten Tunnel an der Cinque Terre.

Beide Male ist die jeweilige Brille schuld, dass Sie nicht so gut sehen können, wie andere.
Beide Brillen verstärken Ihre Sehmöglichkeiten, wenn sie in den Situationen vertauscht getragen würden.

Dieses Beispiel veranschaulicht deutlich, wie intrinsische Motivation wirkt, wie sie zum Beispiel durch das Reiss-Profil oder die MotivStrukturAnalyse MSA©dargestellt wird:

Die jeweilige Brille ist an Sich nicht negativ. Je nach Situation der Umgebung wirkt sie sich jedoch negativ oder positiv aus.

Beobchten Sie sich selbst und andere in gleichen Situationen. Wie unterscheidet sich das eigene Verhalten vom Anderen. Welche innere Brille führt wohl dazu, dass der Andere die Situation anders beurteilt?

Und als Führungskraft können Sie sich dann fragen: Was kann ich an der Arbeitsumgebung verändern, damit der Mitarbeiter seine Motivation im Unternehmen leben kann? Für wen müssen Sie Licht in den Tunnel bringen und die Sonne verschatten?

Mehr zur Methode der MSA

Marketing-Projekte – Rückmeldung einer Teilnehmerin

Referenz:

Sehr geehrter Herr Keser-Wagner,

nach ihrem Workshop „Marketing-Projekte“ bin ich sehr motiviert an die Umsetzung des Gelernten gegangen. Und es zeigten sich schnell wesentliche Erfolge. Diese drücken sich für mich in der Zusammenarbeit mit den Kollegen in einer deutlich besseren Konfliktmoderation und viel klareren Absprachen aus. So konnte ich den Konflikt mit einem Kollegen sehr gut beilegen und fand im Bereich der Projektarbeit gerade heute wieder Anerkennung meines Vorgesetzten. Meine Fragen seien nun viel konkreter und die vorgeschlagenen Wege mit klaren Vorstellungen von den Umsetzungsmöglichkeiten. Die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen, lässt sich demnach lernen und führt insgesamt zu klareren Absprachen und deutlicherer Verantwortungsbereitschaft auf beiden Seiten der Absprachen.

Ganz herzlichen Dank, ich werde Sie gerne weiterempfehlen.
Hien Nguyen
Projektmanagerin
GETTINGS GmbH

 

Mitarbeitergespräche mit dem 8×8?

Als ich vor ein paar Wochen einen Workshop mit Menschen aus der ökologischen Bildungsarbeit hielt, da tauchte der Begriff „Vermittlung“ [von Wissen] auf. Und als ich dann nachfragte, wann die…

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Leadership und die Besonderheit des Know Why

Ich arbeite in vielen verschiedenen Projekten als Berater, Trainer und Coach. Die Bandbreite reicht vom Bauernhof über Schul- und Kindergärten bis hin zu städtischen Verwaltungen oder auch Weltkonzernen. In meinen Trainings zum Thema Führung und Verantwortung, sowie in den Trainings zum Thema Marketing und Marketingpsychologie, treffe ich viele Führungskräfte und Menschen, die über die stressige Situation klagen. Nicht von Ungefähr steigt das Bedürfnis nach Work-Life-Balance und viele Manager werfen in den Projekten das Handtuch und steigen aus oder um.

In einem besonderen Arbeitskreis – eher ein Laboratorium für Zukunftsfragen in der Führung – saßen vor ein paar Tagen mehrere Berater und Manager zusammen. Sie hatten gemeinsam die Frage, Weiterlesen …

Wenn Phase und Gleichzeitigkeit übereinander gelegt wird

Wenn Phase und Gleichzeitigkeit übereinander gelegt wird

Einerseits haben wir oft das Bedürfnis, etwas nach Plan zu machen. Der Plan hilft uns zur Konzentration auf den nächsten Schritt. Er Fokussiert und lässt uns Entscheidungen leichter treffen.
Andererseits wissen wir um die Eventualitäten, die Zufälle und Einflüsse durch unvorhergesehenes.
Darüber hinaus bestehen gute Gespräche gerade darin, dass sie springen können und den Gedankengängen der Teilnehmenden so folgen, dass die Zusammenhänge sich in Schleifen immer weiter verdichten.

Lex Bos ist es zu verdanken, dass wir diese Flexibilität in seinem dynamischen Modell bedienen können.
Den Phasen von C. Otto Scharmer ist es zu verdanken, dass wir Strukturen in Prozessen bekommen, die zielführend sind.

Im 8×8 werden beide Modelle übereinander gelegt.

Eine Beschreibung des Modells im Kontext von Führungsfragen finden sie hier: 8×8 – ein kurzer Artikel