Fragequalität

Verkäufer tun es, Führungskräfte sollten es mehr tun, Lehrer wenden es an und doch gibt es gewaltige Unterschiede in der Qualität. Es geht ums Fragen. Wie stelle ich die richtige Frage für den Abschluss eines Kundengesprächs, mit welchen Fragen kann ich die Mitarbeiter verantwortlich machen, was muss gefragt werden, um den Unterschied zwischen auswendig gelernten und Wissen erkannt wird?
Die Qualität von Fragen haben wir im Arbeitskreis zur Dynamischen Urteilsbildung immer und immer wieder unter die Lupe genommen. Wialog – ein schweizerischer Verein, der sich dem Entwickler dieser Methode, Lex Bos, verpflichtet fühlt, sorgt in mehrmaligen Treffen im Jahr für eine selbstlernende Grundstruktur, in der die Teilnehmenden sich mit dieser Methode weitergehend beraten. Bei unserem heutigen Treffen in der Dorfgemeinschaft Lautenbach standen auch Fragen im Zentrum, die zur Ausbildung und möglichen Übungen beitrugen. Wie kann man die qualitativen Ebenen von Fragen erfahrbar machen? Welche Erfahrungen sind für welche Altersstufen wichtig? Wie viel Erfahrung muss entstehen, damit adäquat mit Fragen umgegangen werden kann?

Wir haben heute sicherlich keine entgültigen Antworten gefunden. Der rege Austausch zwischen den Kollegen hat jedoch dazu geführt, dass wir alle noch bewusster auf der Suche nach entsprechenden Übungen sind und unsere Trainingsmethoden weiter verfeinern. Dabei wird auch deutlich: Ohne die Fähigkeit aus dem Interesse für unsere Teilnehmer zu arbeiten und ohne die Kenntnis ihrer Fragen im Kurs, lassen sich diese Übungen nur skizzenhaft erzeugen. Die Wirklichkeit der Tagessituation wird dann die notwendige Tiefe erzeugen helfen.

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